Phasen des Psychoterrors am Arbeitsplatz!

Phase I:

  • tägliche Konflikte

Phase II:

  • Mobbing etabliert sich (hier besteht noch die Chance, dass der Vorgesetzte die Sache in den Griff bekommt).
  • Die, die zuschauen sind Mitschuldig, denn sie sind die "Möglichmacher".
  • Das Opfer wird "präpariert" - psychische Verfassung wird immer schlechter.
  • Das Selbstvertrauen wird zerstört, Stresssymptome werden merkbar, Existenzangst entsteht - das Opfer baut Verteidigungsverhalten auf und fällt dadurch immer mehr auf!

Phase III:

Destruktive Personalführung

  • Jetzt muss der Arbeitgeber oder der Betriebsrat eingreifen!
  • Die Produktion des Betriebes wird bereits negativ beeinflusst! (=> Eingreifen jetzt meist zu spät, der Ablauf lässt sich nicht mehr aufhalten).
  • Vermehrte Konfrontation mit dem Opfer => es kommt zur Versetzung oder Kündigung.

All diese Maßnahmen müssen sich am geltenden Arbeitsrecht orientieren, es werden
aber in diesem Zusammenhang Rechtsbrüche in Kauf genommen um lästige Personen
loszuwerden.

Kennzeichen einer schlechten Personalverwaltung:

  • Nur eine Person ist der Sündenbock!
  • Streit zwischen verschiedenen hierarchische Positionen => Person der untersten Ebene ist der Sündenbock.
  • Die Opfer wissen nicht wieso sie gemobbt werden.

       
Die Opfer

  • bekommen Hoffnung auf Beilegung des Streites und dann geschieht doch nichts (keine Zeit, Vergessen, ...)    
  • Der "Fall" wird ohne den Betroffenen abgehandelt.       
  • Das Opfer erfährt die Maßnahmen erst nach Abwesenheit (Urlaub, Krankheit, ...)   
  • Die Maßnahmen kommen wie aus heiterem Himmel => je länger der Streit dauert und je mehr der Betroffene leidet, um so rigider,
    verbissener scheint der Arbeitgeber zu werden.      
  • Entschlüsse werden aus reinem Prestigedenken gefasst.       
  • Gewerkschaftsvertreter (Betriebrat) sind oft unwissend, ohne Engagement und wollen mit der  Mehrheit gehen.

Rechtsbrüche:    

  • Verstöße gegen das Recht gehört zu werden,
  • sich weigern, Mitteilungen entgegenzunehmen,
  • Mobbing, um die Eigenkündigung zu veranlassen,
  • Fristen setzen, die das Opfer nicht einhalten kann,
  • bewusste Verleumdung
  • keine Aufklärung über die Rechtslag
  • Versuche, vertrauliche Informationen zu erhalten,
  • Absprache hinter dem Rücken des Opfers,
  • Voreingenommenheit.

Phase IV:

Ausschuss

  • Vernichtende Beurteilung => man findet keinen neuen Arbeitsplatz!
  • Für den Arbeitgeber nur Lösung einer "Disziplinarfrage" => Abschieben und Kaltstellen!
  • Angestellte bekommen zwar Gehalt, aber keine Aufträge mehr.
  • ABM als Dauerauftrag (Arbeitsabläufe die keiner machen will).

     

 "Isolierhaft"   

Fortlaufende Versetzungen (wenn im Einverständnis, dann kann die Versetzung eine gute Lösungsein, sonst ist es aber ein erneuter Übergriff).

Ausschluss     
Krank schreiben lassen: obwohl berechtigt, kommt es zu schweren sozialen Folgeerscheinungen.        
Zwangseinweisung in Nervenheilanstalt! Abfindung oder Frührente.

Opfer haben kaum Aussicht auf einen neuen Job, weil sich ihre Vorgeschichte nicht verheimlichen lässt und bei einem Vorstellungsgespräch sieht man wie angeschlagen die Person ist (physisch und psychisch). => Selbstmord!


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Praxis für Psychotherapie & Coaching /Burn-Out Kompetenzzentrum OWL Nicole Stoklossa
Heilpraktikerin (Psychotherapie)
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